gbm arbeitskreise

Die Arbeitskreise der GBM

Die Arbeitskreise der GBM tragen im wesentlichen zur inhaltlichen Arbeit der Gesellschaft bei.

Wenn Sie als Mitglied Interesse an der Mitarbeit in einem der Arbeitskreise haben, so schreiben Sie bitte eine Email an die Geschäftsstelle oder an den Sprecher des Arbeitskreises. Wir freuen uns über eine aktive Beteiligung.

Liste der Arbeitskreise

Arbeitskreis "Geschichte der Biochemie"

Stellvertretender Sprecher

Prof. Dr. Hans-Martin Jäck
Universität Erlangen-Nürnberg
N.-Fiebinger-Zentrum
Molekulare.Immunologie
Glückstr. 6
91054 Erlangen
Tel.: 09131 8535913

 

Aufgaben

Friedrich Miescher und Eduard Buchner, Otto Meyerhof, Otto Warburg und Fritz Lipmann, Hans Krebs und Karl Lohmann: Die Namen vieler großer Forscher aus der Geschichte der Biochemie haben selbst Fachfremde schon einmal gehört – immerhin sind Stoffwechselwege, Reaktionen, Hochschul-Gebäude und renommierte Auszeichnungen nach ihnen benannt.

Doch wie kamen die großen Pioniere von einst zu ihren Erkenntnissen?  In welcher Gedankenwelt wuchsen sie auf, welche Vorstellungen und Ereignisse prägten ihr Denken? Mit welchen Mitteln und unter welchen äußeren Bedingungen forschten sie? Diesen – und verwandten – Fragen will sich künftig der Arbeitskreis „Geschichte der Biochemie“ widmen.

„Man nimmt heute vieles als selbstverständlich hin, was die Großen unseres Faches sich erst erarbeiten mussten“, sagt der AK-Sprecher. „Wie sie das geschafft haben, mit unglaublich viel Kreativität, Energie und Hartnäckigkeit, darüber lassen sich viele spannende Geschichten finden. Auch tragische – man denke nur an die zahlreichen verfolgten jüdischen Biochemiker.“ (Eberhard Hofmann)

Themenvorschläge, Anregungen und freiwillige Beiträge sind jederzeit willkommen.

 

Arbeitskreis Studium Molekulare Biowissenschaften der GBM

Stellvertretender Sprecher

Prof. Dr. Robert Seckler
Universitaet Potsdam
Physikalische Biochemie
Karl-Liebknecht-Str. 24-25, Haus 25
14476 Potsdam-Golm
Tel.: 0331-977-5240
Fax: 0331-977-5062
seckler@uni-potsdam.de

Aufgaben/Ziele/Mitarbeit

Das Angebot an Studienmöglichkeiten in Deutschland befindet sich derzeit in einer Umbruchphase. Zum Einen erfordert die Umwandlung angestammter Diplom- in Bachelor/Master-Studiengänge eine Neustrukturierung und zum Teil inhaltliche Neugestaltung. Zum Anderen wird im Zuge dieser kürzeren Studiengänge eine inhaltliche Fokussierung möglich, die zu immer mehr Neuentwicklungen und neuen Namengebungen führt. Der Arbeitskreis Studium Molekularer Biowissenschaften sieht sich als ein Forum innerhalb der GBM, in dem Organisation, Lehrinhalte und Prüfungsverfahren  entsprechender Studiengänge in Deutschland diskutiert und weiterentwickelt werden. Neben Stellungnahmen zu Fragen der Studienausgestaltung (s.u.) ist ein wichtiges Ziel des Arbeitskreises, den interessierten Kolleg(inn)en, Student(inn)en und  auch Schüler(inne)n eine Übersicht über die spezifischen Eigenschaften der einzelnen Studiengänge zu vermitteln und somit einen Beitrag zu Entscheidungen über den Studienort bei Aufnahme oder Wechsel eines Studiengangs zu leisten. Zur Erreichung dieses Ziels wird vom Sprecher eine Übersicht über die Studiengänge Molekularer Biowissenschaften erstellt und gepflegt. Derzeit gibt es in Deutschland 41 Universitäten an 37 Standorten, die eigenständige Studiengänge im Bereich der molekularen Biowissenschaften anbieten (47 Bachelor- und 51 Master- Studiengänge sowie noch 1 Diplom-Studiengang).

Zur Übersicht Studiengänge Molekulare Biowissenschaften

Rückblick Satelliten-Symposium (2.-3.10.2013, Frankfurt)

Zur Homepage

Arbeitskreis Biochemie in der Medizin

Stellvertretender Sprecher

Prof. Dr. Rüdiger Horstkorte
Universität Halle-Wittenberg
Inst. für Physiologische Chemie, Med. Fakultät
Hollystr.1
06114 Halle (Saale)
0345 557 3873
0345 557 3804
ruediger.horstkorte@medizin.uni-halle.de

Aufgaben/Ziele/Mitarbeit

Zur Online-Plattform des Ak BiM

Arbeitskreis "Biochemie in der Medizin"

Die universitäre Lehre im Fach Biochemie, einem der drei großen Grundlagenfächer in der vorklinischen Ausbildung, trägt eine maßgebliche Verantwortung für die heutige und zukünftige Qualität der Human- und Zahnmedizin. Nur ein fundiertes naturwissenschaftliches Verständnis grundlegender Lebensvorgänge befähigt praktizierende und wissenschaftlich tätige Ärzte, eigenverantwortlich diagnostische Maßnahmen einzuleiten, medikamentöse Strategien anzuwenden und ihre Patienten über Krankheitsursachen, Untersuchungsverfahren, Therapie-Alternativen und Ernährungsfragen mit dem erforderlichen Sachverstand aufzuklären. Ebenso erfordert die Teilnahme an klinischen Studien und die kritische Interpretation von Forschungsdaten naturwissenschaftliche Grundkenntnisse.

Mit In-Kraft-Treten der neuen Ärztlichen Approbationsordnung, sowie durch zahlreiche Reformbestrebungen in der medizinischen Ausbildung hat in den letzten Jahren - gerade im Fach Biochemie - zunehmend ein Wandel von der naturwissenschaftlich theoretischen Wissensvermittlung hin zur Vermittlung klinisch praktisch orientierter Inhalte stattgefunden. Die Vermittlung von essentiellen Grundlagen der Biochemie und der wissenschaftlichen Denkweise drohen dabei in den Hintergrund einer ausschließlich am Erwerb von praktischer Berufsbefähigung orientierten Ausbildung gedrängt werden.

Der Arbeitskreis "Biochemie in der Medizin" will eine Plattform zum Informations- und Meinungsaustausch aller an der Biochemie-Lehre in medizinischen Fächern beteiligten Dozenten sein. In diesem Forum sollen aktuelle Entwicklungen in der Organisation, den Lehrinhalten und der Prüfungsverfahren dieser Studiengänge diskutiert und mitgestaltet werden. Interessenten, die aktiv an der Ausgestaltung der Biochemie-Lehre in Human- und Zahnmedizin mitwirken wollen, sind jederzeit herzlich willkommen. Der Arbeitskreis trifft sich mindestens einmal jährlich im Rahmen des Mosbacher Kolloquiums der GBM zu einem persönlichen Dialog und der Koordination weiterer Aktivitäten.

Weitere Infos

Stellungnahme "Biochemie ohne Moleküle?" (Juni 2010)

Positionspapier "Belastung durch mündliche Prüfungen nach der ÄAppO vom 27.06.2002" (April 2010)

Stellungnahme "Forschung und Lehre Biochemie in der Medizin" (November 2006)

Arbeitskreis Young Investigators

Aufgaben/Ziele/Mitarbeit

Our Motivation

One of the most productive yet most critical phases in a scientist’s career comes immediately before and during the initial years after obtaining an independent group leader position. Exchanging experiences with peers, opportunities to interact and collaborate, in particular during the (re-)integration into the German research environment as well as reliable funding are key ingredients for success. This is particularly true given the changing European research environment, which increasingly calls for earlier independence.

 

Our Goals

We aim to establish a network of senior Postdocs and young group leaders, which provides a framework for interaction, discussion and concerted actions. By doing so, we hope to achieve the following goals:

  • Provide a means to learn from the experience of others at a similar career stage, to network, interact and collaborate
  • Establish a platform for the interaction with decision makers in science, politics and funding organizations
  • Give an opportunity to present your work – in front of your peers, senior colleagues and potential future coworkers
  • Provide information and support on funding in Germany and Europe
  • Provide support during the (re-)integration into the German research environment

 

Our Approach

As a novel subgroup within the GBM, we will aim for a close connection to events organized by the GBM. We will thus organize a satellite meeting preceding each Mosbacher Kolloquium during which:

  • A plenary discussion with policy-makers will be organized
  • A chance to present your work will be provided – within the Kolloquium as well as to Members of the Junior GBM
  • Interactions with scientists at the same career stage will be easily possible

We will furthermore provide information on relevant funding in Germany and Europe with the opportunity to interact with successful applicants within different funding schemes.

 

Our Team